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Richemont steht vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen am Freitag und der Fokus liegt einmal mehr klar auf Cartier und Van Cleef & Arpels. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet der Markt einen Umsatz von rund EUR 22.3 Mrd., was einem Wachstum von knapp 4% entspricht. Beim Gewinn je Aktie rechnen Analysten aktuell mit rund EUR 6.15 je Aktie nach EUR 6.39 im Vorjahr. Der operative Gewinn dürfte leicht auf rund EUR 4.6 Mrd. steigen. Besonders stark dürfte erneut die Schmucksparte performen, für die Analysten ein Wachstum von fast 13% zu konstanten Wechselkursen erwarten.

Nachdem China und das Uhrengeschäft zuletzt unter Druck standen, achten Investoren nun verstärkt auf Anzeichen einer weiteren Erholung in Asien sowie auf die Entwicklung der Margen. Belastend wirken weiterhin volatile Goldpreise, Währungseffekte und geopolitische Unsicherheiten. Dennoch gilt Richemont dank der starken Marktstellung im Luxussegment weiterhin als einer der Favoriten der Branche.

Entscheidend wird sein, ob Richemont die hohen Erwartungen im Schmuckgeschäft erneut übertreffen kann. Positive Signale könnten der Aktie neuen Schwung verleihen, während vorsichtige Aussagen zur Konsumdynamik und Profitabilität für erhöhte Volatilität sorgen dürften.